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Panama in ist Paul


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Crucero!

Meine erste Kreuzfahrt!


Was erwartet man?

Ich habe mir auf jeden Fall sehr gutes Essen, viel Unterhaltung und schöne Orte zum besichtigen gewünscht.


Meine Gasteltern haben die selbe Kreuzfahrt letztes Jahr gemacht und mein Gastvater hat leider ständig davon gesprochen, wie schön es ist und was man jeden Tag machen kann. Seinen Angaben zu folge, hat er jede Nacht nur 2-3 Stunden geschlafen um nichts zu verpassen. Das hört sich für mich nicht nach einem entspannten all inklusive Urlaub an. Leider muss ich sagen, dass mein Vater mit einigen Dingen sehr übertrieben hat. Was auch schade ist, ist dass er so viel vor weg genommen hat, ich konnte ihn aber in seinem Redefluss nicht stoppen und davon abgesehen, hat er mir alles drei mal erzählt.


Ich habe nun zwei Nächte auf „Hoher See“ verbracht und es ist so viel passiert, sodass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll, was man weg lassen kann und überhaupt.


Einen Sache muss ich erst mal korrigieren, ich dachte, dass wir bis nach Venezuela fahren, tun wir auch, aber die Inseln (3), die wir dort besuchen werden, gehören politisch gesehen zu Holland, geografisch aber zu Venezuela.


Wir (Schwester, ihr Freund, Cousine, Ane, zwei Tanten, Cousin und Ich) sind am Sonntag den 27.04. gegen 13 Uhr voller Vorfreude an Bord gegangen. Das Schiff hat 10 Decks, tausendmillionen Kabinen, Bars, Restaurants, Snack Bars, Theater, Casino, Pools, Sauna, SPA, Fitnessstudio, irgendwas habe ich bestimmt vergessen, aber nun ja, es ist halt sehr groß hier. Um 17 Uhr wurde eine Notfall-Übung ab gehalten, dies war obligatorisch.

Zum Mittag habe ich mir gleich sooooo voll gefressen, dass ich Bauchschmerzen hatte und nur noch wie so eine Kugel in meiner Koje lag. Das Essen war, sah und ist einfach soooo lecker und vielfältig.

Genau genommen, esse ich immer noch viel, aber in Maßen. Das Buffet wiederholt sich auch und so kann ich getrost auf das Ein oder Andere verzichten und mir dann am nächsten Tag rein ziehen.

Ane und ich treffen uns morgens um 7.30 Uhr immer im Fitnessstudio um den übermäßigen Konsum von Lebensmitteln rechtfertigen zu können


Tagsüber ist man meistens an einem schönen Ort in Kolumbien unterwegs. Ane und ich haben am ersten Tag eine Tour durch die Stadt Catagena gemacht. Es war eine echt gute Tour. Leider kosten die Touren extra, dies war die zweit günstigste für 15 $ pro Person, die günstigste hat 14 $ gekostet und nicht ganz so viel geboten. Wir sind mit einem Bus am Strand, durch die Stadt und mit kleinen Booten durch kleine, natürliche Wasserstraßen (Tunnel siehe Fotos) gefahren. Es war echt sehr schön, leider kosten alle anderen Touren 40 bis 130 $ und das ist echt zu viel, also werden wir einen Fremdenführer vor Ort buchen oder auf eigene Faust durch die Orte tigern.


Am zweiten Tag haben wir in Santa Marta angelegt, es ist die älteste Stadt Kolumbiens und hat einen sehr schönen Strand und eine schöne Innenstadt. Hier habe ich auch das erste Mal kolumbianische Pesos in der Hand gehabt, ca. 2000 Pesos sind 1 $. Gerade in den touristischen Orten werden neben Pesos auch Dollar akzeptiert.


Hier in Santa Marta habe ich nach langem Suchen Tee von Kokain-blättern gefunden. Der Tee soll Kraft geben, na wer hätte das gedacht?

Den gab es auch nur in der Apotheke, aber auch wieder nicht in jeder, deswegen war es so schwer das Zeug zu finden.

Am Strand habe ich dann auch mein erstes kolumbianisches Bier getrunken. Es hat 2000 Pesos gekostet, war schön kühl und ich war am Strand, ja, das ist die Karibik. :D


Zurück, zu dem Leben auf dem Deck. Jeder hat eine Chipkarte, mit der man in seine Kabine kommt und bezahlen kann. Man muss nur die Karte reichen und dann wird schön abgebucht, eine Unterschrift reicht und den Betrag von der Karte kann man dann später in bar bezahlen.


Auf dem Dampfer ist eigentlich immer was los. Hier und da spielt etwas Live-Musik, Animateure animieren zum Tanzen oder Spielen oder der Pool auf dem Sonnendeck zieht einen an.

Man kann sich auch je nach Belieben und Geldbeutel professionell Fotografieren lassen.

Abends findet immer eine Show im Theater statt. Ich bin jedes mal beeindruckt, zum Beispiel gestern war eine Flamenco Gruppe da und die Show war echt der Hammer, sie haben live gespielt und arabische Musik mit Flamenco Rhythmen gemischt. Fotos machen war verboten, aber es gibt dann doch immer irgendwelche Idioten die es nicht lassen können, wie das Fotoalbum zeigt.


Das war es erst mal für das Erste.


Tag 3:


Da waren wir in Aruba, eine Insel, welche geografisch in Venezuela liegt, aber politisch zu Holland gehört. Sie hat eine eigene Sprache (Mix aus Spanisch, Englisch und Holländisch), eigene Währung und die Uhr geht eine Stunde vor. Die Insel lebt vom Tourismus. Es gibt super schöne Strände, super exklusive Luxushotels und Haufenweise Ausländer.


Das Wasser und die Strände sind echt großartig, weißer Sand und klares, blaues Wasser. Guckt euch die Fotos an, mehr kann ich nicht sagen.


Am Abend habe ich wie jeden Abend eine super Show im Theater genossen. Jetzt ist es so, dass wenn ich spanisch höre, es mich nicht mehr so anstrengt wie noch vor ein paar Monaten. Ich verstehe noch immer nicht alles und schon gar nicht bei den ganzen Akzenten, aber ich bin nach einer einstündigen Show, die nun mal auf Spanisch war nicht müde. Vor der Show habe ich mich in das Haus eigene Casino begeben und war mir nicht ganz sicher ob ich zocken soll, oder nicht?


Mit 10 $ habe ich dann angefangen und dachte mir, entweder ist es weg und ich lasse es gut sein oder ich gewinne und höre dann auf, bevor ich alles wieder verspielt habe. Blöd nur, dass fast überall der mindest- Einsatz 3 $ war, d.h., dass ich max. Versuche habe. Aber gut, ich wusste wie man Blackjack spielt und habe mich dann an einem Tisch nieder gelassen. Die Frau, die die Karten gegeben hat, war aus Peru und sehr nett.

Es ging los und ich habe doch glatt ein paar mal gewonnen, dann hat sie angefangen sich mit mir zu unterhalten und ich habe relativ oft verloren, ich war dann ein paar mal nur noch bei drei Dollar, habe dann aber immer wieder gewonnen. Zwischen durch hat dann auch der Kartengeber gewechselt und dann hat noch ein Kolumbianer mitgespielt.

Er ist gleich mit 64 $ eingestiegen und hat auch mehr gesetzt als ich. Ich meinte nur, dass ich mit kleinem Einsatz spiele und dann auch nicht viel verlieren kann. Am Ende habe ich 26 $ gewonnen und dann ging auch die Show im Theater los, also war es ein guter Moment um auf zu hören.


Das Spielen im Casino hat was komisches wie ich finde, weil man den Bezug zum Geld verliert. Ich habe mit kleinen Einsätzen gespielt, aber beim Blackjack kannst du innerhalb von einer Minute ca. zwei bis drei Runden spielen und das sind dann 6- 9 $ die man evtl. in einer Minute verloren oder gewonnen hat. Für 6,5 € habe ich die Stunde gearbeitet. Das steht dann in keiner Relation.


Am vierten Tag waren wir auf einer anderen Insel. Sie heißt Curacau und ist auch in holländischer Hand. Hier gibt es wiederum eine andere Währung und die Sprache setzt sich hier aus Spanisch, Französisch, Englisch, Holländisch und Portugiesisch zusammen. Curacau gefällt mir bis jetzt am Besten, die Insel hatte was an sich, was mir gut gefallen hat. Vielleicht waren es die vielen Häuser im europäischen Stil, die mir gefallen haben und das Gefühl gaben zu Hause zu in Deutschland zu sein, bei 32 ° C, Palmen und Karibik-Küste...


Von der Insel habe ich auch ein paar schöne Fotos gemacht, die Bilder sind beschriftet und sagen mehr aus als das, was ich schreiben kann...


Mal sehen, wie die heutige Nacht im Casino aus geht


Und da bin ich wieder, die Nacht im Casino ist verdammt schlecht gelaufen, hab alles wieder verspielt. Das war dann wohl der „Glücksspiel-Kurs“ der irgendwann mal kommen musste. Man denkt dann immer, och hätte ich doch nicht angefangen den Einsatz auf 10 Dollar zu erhöhen, dann wäre ich mit xyz nach hause gegangen... Ich war dann echt so gut dabei, das ich mit 10 die Runde gespielt habe, wenn man überlegt, dass ich am ersten Tag mit gerade mal 10 Dollar ins Casino gekommen bin. Egal, das Ausmaß an Verlusten ist noch locker zu verkraften, ich darf nur nicht drüber nach denken, dass ich auch mit 50 $ hätte nach hause gehen können.


Nun dann, genug geschwafelt, auf zur letzten Station auf meiner Reise in durch die Karibik. Wir haben im Harfen von „Bonaire“ angelegt. Mit dieser Insel verhält es sich genau wie mit den anderen, Uhrzeit eine Stunde vor, Mix aus 4-5 Sprachen, andere Währung, aber keine Euros und Tourismus so weit das Auge reicht.

Wir sind mit dem Taxi zu einem echt schönen Strand gedüst. Es war perfektes Wetter zum Wind-surfen. Ane und meine Gastschwester haben sich ein Brett und ein Segel aus geliehen, sich eine ca. 2 minütige Einweisung geben lassen und dann ging es los, ähhm oder auch nicht. Die Damen haben dann festgestellt, dass es doch etwas schwerer war als es aussah.

Da ich ca. vor 5 Jahren mal so einen Kurz gemacht habe, konnte ich helfen, aber bei so einem Sport braucht man einfach viel Übung. Am Ende konnte ich dann ein bissl gratis rum segeln, hat echt Spaß gemacht, war aber für 35 $ die Stunde etwas zu teuer für meine Verhältnisse. Auch egal, die Mädels haben noch ein wenig rumgepost, Fotos gemacht und dann waren sie zufrieden.


Am Samstag sind wir zurück nach Panama geschippert, das bedeutet mehr als 24 Stunden auf dem Schiff. War gar nicht so schlimm, da das Angebot an Aktivitäten sehr groß war. Ich habe ein wenig Schlaf nach geholt und die Seele baumeln lassen.


Abschließend kann ich sagen, dass ich die acht Tage echt genossen habe. Das sehr gute Essen, die vielen Angebote an Board, viele nette Menschen aus der ganzen Welt, viel Sonne, Meer und Spaß.

Leider lernt man die Länder die man bereist nicht wirklich kennen. Man wird zwar durch ein paar Städte geschliffen, sieht viel,hört viel aber lernt nichts dabei. Von der Armut in Kolumbien und Venezuela habe ich ich quasi nichts mit bekommen. Eine Kreuzfahrt ist was schönes, aber nicht um Länder oder Kulturen kennen zu lernen.

Deshalb bin ich froh, dass ich diesen Monat noch nach Costa Rica reisen kann um ein anderes Latino-Volk kennen zu lernen. Auf dem Schiff habe ich kulturell mehr mitbekommen als auf dem Land, da man im Whirlpool, Bar, Restaurant oder auf der Suche nach einem schönen sonnigen Plätzchen Leute trifft und sich unterhält. Die Ticos (Costa-Ricaner) sind besonders aufgefallen, bei Show in denen es um Publikumsbeteiligung ging. Für hübsche Frauen haben die Kolumbianer gesorgt, mit ca. 850 Personen aus Kolumbien haben sie die Mehrheit gebildet.

800 Angestellte haben sich und 2500 Passagiere versorgt. Im Vergleich ein relativ kleines Schiff, aber immer noch beeindruckend.


In Panama an gekommen, ging auch gleich wieder das alltägliche Leben los, warten, Hitze, Stau und am nächsten Morgen kommt kein Wasser aus der Dusche, na geil! Da kommt man gerade von einer Reise, wo es im Bad fließend warmes Wasser gab und dann kommt nicht mal kaltes Wasser aus der Dusche bei uns zu hause.


Es gibt noch so viel, was ich erzählen möchte, aber irgendwann ist auch mal Schluss, Klappe zu, Affe tot!



Liebe Grüße vom Braungebrannten :D



Fotos:

https://picasaweb.google.com/paul21291/CRUCERO?authkey=Gv1sRgCNye2-6806zegwE#

5.4.11 17:49
 



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