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100 Dollar, Kino und Coclesito!

Das Ende naht!


In sechs Wochen stehe ich wieder in Berlin. Bin ich nicht gerade erst angekommen?

Wer Sonntagabend den 24.7. nichts vor hat, der kann mich ja am Flughafen Tegel um 18:50 Uhr empfangen. Freuen tue ich mich über jedes, mir bekannte, Gesicht. Meine Maschine kommt aus Madrid.


Diese Woche ist mir etwas surreales passiert. Ich wurde beauftragt, eine Austauschschülerin zum Krankenhaus zu bringen und auf dem Rückweg sind wir noch in die Mall gegangen um was zu essen und dann wollte sie auch noch ein mal „kurz“ bei „ZARA“ (Klamotten-Laden, wie H&M) rein gucken.

Meine kostbare Arbeitszeit wurde da schon sehr beansprucht, aber es hat sich wenigstens für mich gelohnt, da ich auf dem Boden einen 100 Dollarschein gefunden habe.

Umgerechnet ca. 70 € aber von der Kaufkraft und Seltenheit mit einem 100 € Schein zu vergleichen. Que buenas suerte! Noch mal Glück gehabt, jetzt kann ich meiner Familie und Freunden in Deutschland doch noch was aus Panama mit bringen.


Sonst ist die Woche nicht viel aufregendes geschehen. Todavia estamos en la vieja oficina! Wir sind immer noch im alten Büro, diese Woche soll der finale Umzug dann endlich statt finden. Echt zur besten Zeit, die Austauschschüler verlassen Panama und eine Horde Neuer kommt. Organisation wird bei AFS Panama nicht ganz so groß geschrieben, aber lieber spät als nie.


Mittwoch habe ich mir „The Hangover 2“ oder auch ¿Qué pasó ayer 2? für umgerechnet 1,60 € angeguckt. Kinotag ist schon was Tolles. Ich genieße es, die Filme im Original zu gucken. Auf Spanisch hasse ich die Synchronstimmen, außerdem bin ich noch nicht so gut, dass ich alles verstehen kann, ohne mich groß an zu strengen.


In zwei ein halb Wochen kommt mein Gastbruder aus den USA wieder und mit ihm auch mein iPhone, welches ich bei Ebay in den USA, gekauft und zu seiner Gastfamilie hab schicken lassen, um Transport- und Zollkosten zu sparen.


Freitag bis Sonntag war das campamento de salida. Das Abschiedscamp von ca. 70 Austauschschülern. Wir haben nicht viel gemacht, waren aber an einem schönen Ort in den Bergen, fern ab vom Schlag! Es war wie eine Klassenfahrt, heimlich Alkohol trinken und rauchen. Irgendwie witzig das noch mal erlebt zu haben. Es war schön mit ein paar Schülern zu quatschen oder kennen zu lernen. Da hat doch echt ein Deutscher über 30 KG abgenommen, da haben so Einige gut gestaunt

.

Dort in „Coclesito“ war es so heiß und die Luftfeuchtigkeit lag bei 100 %, man war also immer am schwitzen. Das sind dann die Nachteile der Tropischen Zone.

Ein paar Fotos gibt es auch.


https://picasaweb.google.com/paul21291/Coclesito?authkey=Gv1sRgCNqakfD29qq_7gE


Ich freue mich schon extrem auf das Autofahren in Berlin. Das ist etwas, was ich wirklich vermisse.


Man kann hier auch noch mal alles nach lesen:


http://paulpanama.myblog.de/


Saludos desde Panama!


13.6.11 06:12


Chiriqui

Da bin ich wieder zurück aus Chiriqui, wollte ich schreiben, aber stattdessen komme ich um halb 11 Uhr nachts vom Autos putzen wieder.

Nur mal so, wir sind gerade über acht Stunden im Auto unterwegs, durch halb Panama gefahren und jetzt müssen wir so dekadent sein und das Auto, welches ein kleine Staubschicht hat, blitze-blank-putzen? Ich werde es nie verstehen, wieso es unmöglich ist mit einem leicht dreckigen Auto zur Arbeit zu fahren, zumal das Auto völlig unwichtig für deren Arbeit ist.

Mein Gastvater und ich sind dann um 9.30 Uhr in der Dunkelheit am Felgen, Karosserie und Boden-Matten putzen.

Eingangs meinte er schon, dass er ja so müde ist und ich dachte mir nur, wieso machen wir dann nicht einfach nur einen schnell- Waschgang. Nein, die Autos müssen strahlen, von innen und von außen.

Ich also gerade am Felgen polieren, mal überlegt, wat schreibste diese Woche?


Kurz zur Arbeit, wir haben die blödeste praktikanten-drecks-Arbeit zu tun. Langweilig, unwichtig aber trotzdem muss es gemacht werden. Es ist immer das Gleiche und geht uns beiden tierisch auf die Nerven. Was solls, in 7 Wochen stehe ich wieder in meinem geliebten Berlin, ob die Arbeit gemacht ist oder nicht, brauch mich dann nicht mehr zu interessieren. (Hoffentlich liest das kein zukünftiger Arbeitgeber )


Ich kann nun mit Stolz behaupten, dass ich jede Provinz in Panama kennen gelernt habe plus Nachbarländer. Die Provinzen sind Darien (ist für Touristen gesperrt, ich war mit meiner Familie trotzdem da), Kuna Yala, Panama, Colon, Cocle, Herrera, Los Santos, Veraguas, Chiriqui und Bocas del Toro. Wer auf Himmelsrichtungen steht, das war von Osten nach Westen. Im Osten grenzt Kolumbien, welches ich auf meiner Kreuzfahrt besucht habe und im Westen heißt der Nachbar Costa Rica, dort war ich vor ca. einem Monat.


Am Freitag bin ich mit meinen Gasteltern und einer Freundin von ihnen nach Chiriqui gefahren. Chiriqui grenzt an Costa Rica und die Fahrt dort hin dauert dem entsprechend lange.

Mein Vater kommt aus einem kleinen Dorf nahe der Grenze. Wir haben also seine Eltern und unzählige Verwandte besucht. Sind noch mal zur Grenze gefahren, waren in CR kurz was einkaufen und haben „window shopping“ betrieben, nur ohne windows und ohne shopping, gucken, aber nichts kaufen, da in Panama sowieso alles billiger ist.

Wir sind dann durch viele Dörfer, in die Provinz-Hauptstadt, David und an andere schöne Ort gefahren. Ich habe also viel gesehen, leider hat es fast die ganze Zeit geregnet, schön war es trotzdem. Die Natur ist durch die vielen Berge und Vulkane sehr beeindruckend und es gibt viele Flüsse und Wälder.


Es war herrlich, meine Gasteltern mal entspannt zu sehen. Sie haben sich gegenseitig geneckt und Scherze gemacht. Sonst sind sie beide immer sehr ernst. Aber an diesem Wochenende war alles lockerer, wir waren in schönen Restaurants essen, was sonst eigentlich aus Kosten-Gründen nicht gemacht wird. Ich habe mich echt wohl gefühlt und deswegen nehme ich so Sachen wir nachts Autos waschen, auch wenn es mir total gegen die Strich geht, hin. Weil die Familie mir einfach ihre Türen so weit auf gemacht hat und mich so auf nimmt wie ich bin, das kann ich nicht zurück weisen, indem ich so Kleinigkeiten vreweigere.


Mir ist aufgefallen, dass ich in den letzten neun Monaten so oft zum Essen eingeladen wurde wie noch nie. In Guatemala wurde ich durchgehend zu allem eingeladen, in Costa Rica auch und in Panama kommt es gelegentlich vor.


Die Leute lassen mich schon bei sich schlafen, versorgen mich mit Essen, Reisen, allem und dann wollen sie nicht, dass ich wenigstens einen Teil der Rechnung übernehme.

Wahrscheinlich so ein lateinamerikanisches Ding, wenn mir das in drei Ländern passiert.

So langsam geht es dem Ende zu. Die Zeit rast nicht mehr so schnell wie am Anfang. Die Dinge haben sich normalisiert und genau wie vor 11 Monaten wartet man auf den Abflug. Der Unterschied ist, dass ich vor 11 Monaten keine Ahnung hatte, was einen erwartet und jetzt ist wie nach hause kommen, dort wo man alles kennt. Dort, wo eine Sprache gesprochen wird, bei der man nicht groß überlegen muss...


Ich habe gerade in der letzten Woche gemerkt, dass ich Panama und meine Familie hier echt vermissen werde, trotz alledem will ich auch wieder zurück nach Deutschland, aber es wird mich auf jeden Fall noch mal hier her ziehen.


Ein paar Fotos habe ich gemacht:


https://picasaweb.google.com/paul21291/Chiriqui?authkey=Gv1sRgCIr9lKDn0uyBCQ#


Buenas noches y hasta pronto!

6.6.11 06:35


Panama!

Schon wieder ist eine Woche um.



Meine Gedanken sind immer mehr in Deutschland, lohnt es sich das jetzt noch an zu fangen, was will ich mit bringen, was werde ich vermissen?


Diese Woche hat mich die Arbeit richtig genervt. Da bis August, massig neue Austauschschüler kommen, noch sehr viele Gastfamilien fehlen (mit genauen Zahlen halte ich mich mal lieber zurück) müssen alle, ja alle, Überstunden leisten, auch wenn es wie so oft nichts zu tun gibt. Genau genommen müssen Nicolas und ich keine Überstunden machen, wir müssen halt länger da bleiben, d.h. bis ca. 19 Uhr, normal bin ich immer schon gegen 15 Uhr gegangen. Jetzt gehe ich eben noch später zur Arbeit, hab dann aber nichts mehr vom Tag. Fußball spielen ist dann getauscht mit im Büro vergammeln, es könnte ja sein, dass was passiert und wir was zu tun bekommen.

Ich habe mal ein bissl Kritik geübt und das wurde dann alles tot gequatscht. Sie haben sich raus geredet, Ausreden gesucht, unvergleichbares verglichen und ich dachte mir dann, lass jut sein, wer nicht will der hat schon. Mein Chef und ich werde auf keinen Fall noch Freunde, naja was solls, wer so stur ist, für den hab ich auch keine Sympathie übrig.


Zusammenfassend bin ich von der „Arbeit“ diese Woche am meisten enttäuscht wurden. Vorher war es mehr so, haha wir haben nichts zu tun aber jetzt geht mir der Laden schon fast am Arsch vorbei.


Für den Umzug haben wir jetzt noch mal zwei Wochen Aufschub bekommen. Ursprünglich war der Umzug für März geplant naja die drei ein halb Monate Unterschied stören ja keinen. Damals haben Nicolas und ich schon spekuliert, ob wir den Umzug noch mit erleben, da sich keiner drum gekümmert hat und es echt viel zu tun gab.


Ich bin optimistisch, dass wir es in den nächsten zwei Wochen schaffen könnten, aber wenn nicht, dann werden wir bestimmt auch noch mehr Zeit bekommen, ist ja gerade eine schwierige Phase.


Mein Vater hat mir heute Fotos die bei einer Schallplatte bei waren vor die Nase gehalten und meinte: „Na, wer ist das?“ Ich meinte dann prompt Michael Jackson, also da war er noch mit den Jackson Five unterwegs und schwarz. Mein Gastvater war sichtlich stolz auf seinen historisch Gegenstand und hat dann die Plattenteller zum laufen gebracht.


Ich war mit Nicolas in einer Bar um uns das Spiel des Jahres nicht entgehen zu lassen, Barcelona gegen Manchester United, das Champions League Finale 2011. Die Bar in einem ärmeren Viertel und ich darf meiner Familie niemals erzählen, dass ich jemals dort war. Meine Schwester läuft dort nicht mal tagsüber lang. Ich empfinde es als nicht so gefährlich, weil immer viele Menschen unterwegs sind und mit angemessenem Verhalten gerät man auch nicht in „trouble“. Manchmal ist es besser wenn die Eltern nicht alles wissen, damit sie sich keine Sorgen machen.

Die Bar hat Scharm, es ist voll, das Bier ist günstig (Pitcher 1,5 Liter 3 $) und sie haben das Spiel übertragen.

Als ich dann von der Kneipe nach hause gekommen bin, war meine Mutter auch da und hat ein Schwarzbrot mitgebracht. Ich meinte mit leuchtenden Augen „buena pan“. Sie meinte, dass es 2,50 $ gekostet hat und das es ja soooo teuer ist. Innerlich musste ich etwas lachen, weil es nicht teuer ist, aber egal, Panama ist eben keinen Brot-Kultur.


Am Mittwoch hatte ich mit meiner Mutter zusammen Mango Marmelade gekocht. Der Grund war, dass ich welche mit nach Deutschland bringen möchte und wir hier im Moment in Mangos quasi ertrinken. In Panama gibt es überall sehr große arboles de mango und in unserem Garten gleich drei Stück. Die Marmelade ist so gut geworden, dass meine Mutter am nächsten Tag gleich noch mal welche gemacht hat und vor hat noch mehr zu machen, damit die ganze Familie was davon hat.

Das solls dann auch wieder gewesen sein, für diese Woche! Irgendwas vergesse ich immer...


Saludos desde Panama!


30.5.11 00:14


9 und 9!

9 Monate sind um und 9 Wochen liegen noch vor mir. (ungefähr)


Am Samstag war eine sehr schöne Feier. Ich habe sehr viele Freunde getroffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe.

Außerdem haben sich die Vorteile gezeigt, wenn man wenigstens ein bisschen Salsa tanzen kann. Es macht gerade in Panama einiges einfacher, was Mädchen aufreißen an geht


Kurz um, das Wochenende war echt cool. Mit vielen netten Leuten aus verschiedenen Ländern. Ich habe auf der Party Franzosen getroffen und der Akzent war einfach nur zu witzig. Wenn Franzosen Spanisch sprechen dann hört sich das ungefähr so an: de dondö eröes, richtig wäre ¿De dónde eres? (Woher kommst du?) Akzente sind schon was feines.


Ich habe das erste mal hören können, wie Ane norwegisch spricht, da ein Norweger mit uns unterwegs war. Sie meinte zu mir, dass Deutsche norwegisch, wenn sie sich intensiv damit befassen, in ca. 6-8 Wochen lernen können, das Gefühl hatte ich jetzt nicht. Es gibt ein paar Wörter die gleich sind, z.B. Sommer (mit anderer Betonung). Nicht falsch verstehen, ich habe nicht angefangen norwegisch zu lernen. Vom Hören der Sprache kommt es mir nur recht schwierig vor.


In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass mich die Menschen zu nehmend auf spanisch an sprechen. Ich weiß nicht woran es liegt, evtl. strahle ich spanisch Kenntnisse aus, wenn das überhaupt möglich ist. So ganz zufrieden bin ich mit meinem Spanisch noch nicht. Es fehlen mir noch so viele Wörter und ich bin immer zu faul sie nach zu schlagen oder mal Vokabeln zu lernen. Jeder Mensch hat so seine Schwächen, ich bin ja zum Glück nicht auf die Sprache angewiesen, also schon ein bisschen aber für das Nötigste reicht es.


Was macht man so in den letzten Wochen? Die Frage hat mir eine Freundin gestellt. Naja, wenn man nicht gerade die Tage bis zum Rückflug zählt, dann macht man sich Gedanken darüber, was man noch gerne sehen oder machen möchte.


Ich für meinen Teil werde noch in die letzte, mir noch fehlende, Provinz von Panama fahren, sie heißt Chiriqui.

Mein Gastvater kommt von dort und hat dem zu Folge Familie in Chiriqui. Wir werden wahrscheinlich (uuuiii eine Alliteration doch was aus dem deutsch Unterricht behalten) als Familie ein verlängertes Wochenende zu den Verwandten düsen.


Außerdem habe ich vor Isla Iguana zu besichtigen. Isla Iguana zu deutsch Insel Chamäleon liegt im Pazifik und wurde wegen seiner Form, früher von den Amis, als Test-Gebiet benutzt, um Angriffe auf Flugzeugträger zu üben. Eine Besonderheit noch, es gibt viel Chamäleons, daher auch der Name.


In der Hauptstadt gibt es auch noch ein paar Sehenswürdigkeiten, die ich mir angucken will. Außerdem kommt in ca. fünf Wochen mein Gastbruder von seinem Auslandsjahr in den USA wieder. Darauf freue ich mich schon. Dann können wir uns unterhalten und rum hängen. Ich denke mal, wenn er da ist, wird die restliche Zeit wie im Flug vergehen.


Ein Vorhaben wäre da noch und das wäre ein Besuch im Harfen von Panama City. Durch den Panama Kanal ist Panama eins der wichtigsten Länder für den internationalen Handel und dem entsprechend fließen viel Güter und Container durch Panama. Mein Cousine koordiniert diese Container und hat somit Zugang zum Harfen und er meinte, dass ich ihn mal begleiten kann.


Saludos desde Panama!


23.5.11 01:33


joarr nee...

Ist irgendwie immer schwer Einstiegsworte zu finden...


Hat jemand eine Idee?


Wie wäre es damit:


Ich hatte heute einen richtig dicken Kater, hangover oder resaca. Da ich kein Freund von Tabletten bin, habe ich die Kopfschmerzen mit Papaya, Mango, viel Wasser, Tortilla mit Käse, Tee aus Kokain-blättern und viel Ruhe in der Hängematte bekämpft. Wir haben gegrillt und dann haben mein Vater und ich ein wenig Basketball gespielt. Natürlich mussten noch die Autos geputzt werden aber das ist ja Ehrensache. Es gab kaum Wasser, meine Klimaanlage hat nicht richtig funktioniert und es war mega heiß.


Um Wasser, Strom, Müll, Telefon usw. zu bezahlen muss man in Panama übrigens zu verschiedenen Büros hin fahren um alles einzeln zu bezahlen. Anstatt, dass man das Geld überweist, investiert man lieber Zeit und Geld um von Büro zu Büro zu fahren und sich an ewig lange Schlangen an zu stellen. Naja, wenn man es nicht anders kennt.


Zu Costa Rica wollte ich noch ein bisschen was ergänzen. Fußball ist dort quasi eine Religion. Die Liga ist sehr wichtig und fast jeder weiß wie die Tabelle aussieht. In Panama ist Fußball auch wichtig aber längst nicht so wie in CR. Für Panama gibt es so gesehen nur drei wirklich wichtige Equipos das wären Barcelona, Real Madrid und die Seleccion de Panama.

Ich habe also mit dem Mann von Marrgie literweise Exportbier getrunken und mich über Fußball unterhalten.

Was an CR auch noch auffällig ist, ist das fast keine Straßennamen existieren. Man fährt durch die Stadt und da sind einfach keine Schilder mit Straßennamen. Eine „Adresse“ wird dann mit Referenzpunkten, Meter-Angaben und Himmelsrichtungen angegeben. Por ejemplo: Von dem Supermarkt 200 Meter nach Süden und dann 100 Meter nach Osten. Was auch sein kann, ist dass der Supermarkt schon seit 10 Jahren nicht mehr existiert, aber jeder in der Gegend weiß halt, dass er mal da war und deswegen können auch veraltet Referenzpunkte auftreten. Nicht gerade ausländerfreundlich, aber was solls, Kultur ist Kultur.

Panama kann sich nicht gerade rühmen, was Straßennamen und Adressen angeht, aber es ist etwas besser als in CR.


Que mas?


Diese Woche war eigentlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Nicolas hatte seine letzte Woche Urlaub, also war dem zufolge NICHT im Büro. Da musste ich den Laden alleine schmeißen. Die Aussicht auf pure Langeweile war also gegeben.

Am Sonntag hatten sich AFS- Freiwillige in dem neuen Büro getroffen um dort sauber zu machen. Es war mehr so eine Veranstaltung zum quatschen als zum arbeiten. Wie dem auch sei, Ende des Monats müssen wir um ziehen, mit gerade mal 2 Monaten Verspätung. Gucken wir mal, ob und wie es klappt.


An sich ging die Woche dann doch ganz gut vorbei, da am Donnerstag „Dia de la enfermera“ war. Das bedeutet internationaler Tag der los Krankenschwestern und Krankenpflegern. Meine Mutter hat an diesem Tag 25 Jahre Graduacion gefeiert, für diesen Anlass hat die Gewerkschaft eine Veranstaltung im Riu Hotel in Panama (ein richtiger Edel-Schuppen) geschmissen mit Urkunden, für alle die, die schon 25 Jahre dabei sind. Vorher war noch eine Misa in der Kirche. Die ganze Sache wurde dann ziemlich lahm, weil jede Krankenschwester einzeln aufgerufen wurde und das bei ca. 150-200 fleißigen Bienchen doch recht lange dauert.


Zum Höhepunkt der Veranstaltung hat der Gewinner von der Erfolgsshow „Canta conmigo“ gesungen. Canta conmigo ist eine Show in der ein Elternteil mit seinem Kind auftritt und sie singen zusammen. Die Kinder sind im Schnitt, glaube ich, sieben Jahre alt. Also richtig kleine süße Scheißer und eine ganze Nation schmilzt nur so dahin, wenn sie dann ihre Engelsstimmchen erheben und schmalzige Balladen dahin trällern. DSDS im Panama-Verschnitt.


An dem Tag habe ich eine wichtige Sache gelernt und zwar wie wichtig es ist bekannt zu sein. Mein Vater, seines Zeichens Hobbyfotograph, hat an diesem Tag professionelle Fotos von den ganzen, vor Stolz fast platzenden, Krankenschwestern gemacht und dabei richtig gut kassiert. Ihn kannten halt viele, weil er schon lange in verschiedenen Krankenhäusern arbeitet. Meine Schwester hat das Geld eingesammelt, mein Vater Fotos gemacht und ich durfte filmen. Die Leute haben ihm vertraut, weil sie ihn kennen und deswegen konnte er an dem Tag echt sehr viel verdienen, für panamaische Verhältnisse. Ich bin mir sicher, dass wenn irgendein Fremder dort den selber Dienst angeboten hätte, dann hätten sich nicht ganz so viele fotografieren lassen. Da sieht man mal, wie wichtig Kontakte und gutes Ansehen fürs Business sind.


Ich bin irgendwie auf den Geschmack von Duftstäbchen gekommen, die verbreiten eine angenehme, entspannte Atmosphäre und gut riechen tun sich auch noch. Meine neueste Entdeckung ist die Sorte Cannabis.


Ich war unterwegs und habe ein paar Fotos von der Stadt gemacht.


https://picasaweb.google.com/paul21291/CiudadDePanama?authkey=Gv1sRgCMmCjKzNu7bdPw#

16.5.11 04:20


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